Gummipuffer nach Maß

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Individuell entwickelte Gummipuffer für kontrollierte Schwingungsdämpfung im industriellen Einsatz

Motoren, Pumpen oder Kompressoren erzeugen während des Betriebs Vibrationen und Körperschall, die sich über Maschinenrahmen und Konstruktionen auf angrenzende Bauteile übertragen können. Unkontrollierte Schwingungen führen dabei häufig zu erhöhter Geräuschentwicklung, Materialermüdung oder Funktionsstörungen.

Gummipuffer ermöglichen eine gezielte Schwingungsentkopplung zwischen Bauteilen. Sie reduzieren die Übertragung von Vibrationen auf tragende Strukturen und tragen damit zur Schwingungsisolierung von Maschinen und Aggregaten bei. Dadurch lassen sich Betriebssicherheit, Bauteillebensdauer und Wartungsintervalle positiv beeinflussen.

Wir entwickeln Gummipuffer kundenspezifisch nach Zeichnung, Muster oder technischer Anforderung. Werkstoff, Härte, Geometrie und Befestigungslösung werden dabei auf die jeweilige Belastungssituation und die spätere Serienfertigung abgestimmt.

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Anwendung: Akustische Dämpfung
Werkstoff: EPDM-Kautschuk
Farbe: wählbar
Abmessungen: Ø 10 x 8mm
Branche: Automotive (Interior)
Stückzahl: 4.000.000 Stk/ a
Engineering: Kosten und Standzeit Werkzeug bedarfsgerecht mit 100 Kavitäten, heizzeitoptimierte Geometrie
Beschaffung: Basis Südeuropa; Belieferung von 6 Kunden
Logistik: Zweilieferantenstrategie

Kundenspezifische Gummipuffer nach Zeichnung: Technisch ausgelegt für Ihre Belastungssituation

Zu Beginn eines Projekts analysieren wir – auf Basis der Zeichnung oder technischen Vorgaben – Einbauraum, Befestigungssituation, Schwingungsverhalten sowie statische und dynamische Lasten. Diese Parameter bestimmen die Auslegung von Geometrie, Elastomerhärte und metallischen Anschlusselementen.

Dabei werden auch Montagebedingungen, Bauraumrestriktionen und Lebensdaueranforderungen berücksichtigt. Ziel ist eine Konstruktion, die die auftretenden Belastungen dauerhaft aufnehmen kann und gleichzeitig eine zuverlässige Schwingungsisolierung ermöglicht.

Bereits in der Entwicklungsphase werden außerdem die Anforderungen der Serienfertigung und Werkzeugauslegung eingeplant. Aspekte wie Kavitätenzahl, werkzeuggerechte Geometrien und heizzeitoptimierte Bauteilformen fließen frühzeitig in die Konstruktion ein, um stabile Produktionsprozesse und wirtschaftliche Stückkosten zu erreichen.

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Gezielte mechanische Entkopplung zur Reduktion von Vibration, Körperschall und Materialermüdung

Gummipuffer dienen in industriellen Anwendungen der mechanischen Entkopplung zwischen schwingungserzeugenden Aggregaten und tragenden Strukturen. Sie reduzieren die Übertragung dynamischer Belastungen auf Maschinenrahmen, Gehäuse oder angrenzende Baugruppen und tragen damit zu einem stabileren Anlagenbetrieb bei.

Die funktionalen Effekte im System umfassen unter anderem:

  • Reduktion von Vibrationen, indem elastische Werkstoffe dynamische Belastungen teilweise aufnehmen und dämpfen
  • Verringerung der Körperschallübertragung innerhalb von Maschinenstrukturen und Baugruppen
  • Schutz angrenzender Bauteile vor erhöhter Belastung, Materialermüdung und vorzeitigem Verschleiß
    Durch diese mechanische Entkopplung lassen sich in vielen Anwendungen die Lebensdauer von Bauteilen verlängern, Wartungsintervalle erhöhen und ungeplante Stillstände reduzieren.

Werkstoff- und Härteauswahl abgestimmt auf Temperatur-, Medien- und Dauerbelastung

Die Auswahl des geeigneten Elastomers richtet sich nach den Umgebungsbedingungen und den mechanischen Belastungen der Anwendung. Temperaturbereich, mögliche Medienkontakte sowie die erwarteten Dauerbelastungen bestimmen maßgeblich, welcher Werkstoff für einen Gummipuffer eingesetzt wird.
Häufig verwendete Elastomere für Gummipuffer sind beispielsweise:

  • EPDM, geeignet für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Witterungs-, UV- und Alterungsbeständigkeit
  • NBR, bevorzugt bei Kontakt mit Ölen, Schmierstoffen oder Kraftstoffen
  • weitere Elastomermischungen, abhängig von Temperaturbereich, chemischen Einflüssen oder speziellen Einsatzbedingungen
    Auch die Härte des Elastomers (Shore-Härte) spielt eine wichtige Rolle. Sie beeinflusst unter anderem das Lastaufnahmevermögen, das Rückstellverhalten sowie die Belastbarkeit des Puffers im Dauerbetrieb.
    Die Werkstoff- und Härteauslegung erfolgt bei uns stets auf Basis der konkreten Einsatzbedingungen und der konstruktiven Anforderungen des jeweiligen Systems.

Gummi-Metall-Verbindungen und Befestigungslösungen für montageoptimierte Integration

Gummipuffer werden in industriellen Anwendungen häufig als Gummi-Metall-Verbindungen ausgeführt. Dabei ist der elastische Dämpfungskörper fest mit metallischen Anschlusselementen verbunden, sodass sich der Puffer sicher in Maschinenstrukturen oder Aggregate integrieren lässt.

Typische Bauformen umfassen unter anderem:

  • Gummipuffer mit Gewindebolzen oder Innengewinde, die eine direkte Verschraubung mit Maschinenrahmen oder Aggregaten ermöglichen
  • Ausführungen mit Metallplatten, die eine flächige Befestigung in Konstruktionen unterstützen
  • Spezielle Befestigungselemente, etwa Haken oder kundenspezifische Metallteile für besondere Einbausituationen
    Die Kombination aus Elastomer und metallischen Anschlussteilen sorgt für eine mechanisch stabile Verbindung und eine montagefreundliche Integration in bestehende Konstruktionen.

    Für Serienanwendungen werden Bauform und Befestigungslösung so ausgelegt, dass Montageprozesse, Bauraum und Belastungssituation optimal berücksichtigt werden.

Serienfähige Konstruktionen für Automotive, Maschinenbau und Anlagenbetrieb

Bei Serienkonstruktionen in Fahrzeugen, Maschinen oder technischen Anlagen müssen Gummipuffer über lange Betriebszeiten hinweg dynamische Lasten, Vibrationen und wiederkehrende mechanische Belastungen zuverlässig aufnehmen.

Typische Belastungssituationen entstehen beispielsweise in folgenden Bereichen:

  • Automotive und Fahrzeugtechnik: Motoren und Nebenaggregate erzeugen kontinuierliche Schwingungen, die über Lagerpunkte in die Fahrzeugstruktur übertragen werden können. Gummipuffer reduzieren diese Vibrationsübertragung und müssen dabei dauerhaften dynamischen Belastungen im Serienbetrieb standhalten.
  • Maschinenbau: Motoren, Pumpen oder Kompressoren erzeugen im Betrieb fortlaufende Schwingungen. Gummipuffer entkoppeln diese Aggregate vom Maschinenrahmen und reduzieren so die Schwingungsübertragung sowie strukturelle Belastungen im Dauerbetrieb.
  • Anlagen- und Gerätebau: In technischen Anlagen wirken häufig zyklische Lasten und dauerhafte Vibrationen auf Konstruktionen und Baugruppen. Gummipuffer tragen dazu bei, Körperschallübertragung und strukturelle Ermüdung innerhalb der Anlage zu reduzieren.

Qualitätsgesicherte Großserienfertigung mit stabiler Lieferkette

Wir begleiten industrielle Serienprojekte mit definierten Qualitäts- und Fertigungsprozessen, um reproduzierbare Bauteileigenschaften und stabile Produktionsabläufe sicherzustellen.

Die Herstellwerke arbeiten nach einem Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 9001:2015. Während der Entwicklung und Serienfertigung werden Materialeigenschaften, Bauteilgeometrie und Maßhaltigkeit regelmäßig überprüft, um gleichbleibende Produktqualität auch bei hohen Stückzahlen zu gewährleisten.

Für Serienprojekte nutzen wir ein Netzwerk spezialisierter Hersteller und Lieferantenstrukturen mit Produktionskapazitäten in Europa. Diese Struktur ermöglicht eine stabile Serienfertigung sowie eine zuverlässige Belieferung auch bei langfristigen Projekten.

Ergänzend tragen abgestimmte Beschaffungs- und Logistikkonzepte, beispielsweise Zweilieferantenstrategien, zur Absicherung von Lieferfähigkeit und Prozessstabilität bei.

Gummipuffer von Sattler – Entwicklungskompetenz und Serienfertigung aus einer Hand

Sattler begleitet Projekte von der technischen Auslegung bis zur stabilen Serienfertigung.

Unsere Leistungen umfassen unter anderem:

  • Individuelle Entwicklung von Gummipuffern nach Zeichnung, Muster oder technischer Anforderung
  • Materialtechnische Auslegung von Elastomerwerkstoffen und Härten entsprechend Einsatzbedingungen und Dauerbelastung
  • Serienfähige Konstruktionen für Anwendungen im Automotive-, Maschinen- und Anlagenbau
  • Stabile Lieferketten und skalierbare Fertigungsstrukturen für langfristige Serienprojekte


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